Verwaltungskosten für Eigentum wie Mehrfamilienhäuser: Darauf sollten Sie achten

Verwaltungskosten für Eigentum wie Mehrfamilienhäuser: Darauf sollten Sie achten

Verwaltungskosten für Eigentum wie Mehrfamilienhäuser: Darauf sollten Sie achten 1000 750 PIPPING

Die Verwal­tung von Eigen­tums­woh­nungen ist eine zeit­auf­wen­dige Ange­le­gen­heit, die viele Eigen­tümer gern in die Hände von Haus­ver­wal­tern geben. Beson­ders, wenn ein Objekt mit mehreren Wohn­par­teien, auch Zins­haus genannt, zum Eigentum zählt. Als externer Dienst­leister über­nimmt der Verwalter viel­fäl­tige Aufgaben, die von der Orga­ni­sa­tion der Reini­gungs­firmen, Koor­di­na­tion von Tech­ni­kern bis zur Einho­lung von Mieten reichen.

Die Dienst­leis­tungen von Immo­bi­li­en­ver­wal­tungen spalten sich in zwei Teil­be­reiche auf: Die sog. Zins­haus­ver­wal­tung kümmert sich typi­scher­weise um die Mieter­ver­wal­tung. Dieser Umstand liegt vor, wenn einem Eigen­tümer ein gesamtes Mehr­fa­mi­li­en­haus mit mehreren Parteien gehört. Unter der sog. WEG-Verwal­tung (Wohnungs­ei­gen­tums­ver­wal­tung) versteht sich die Verwal­tung des Gemein­schafts­ei­gen­tums von mehreren Eigen­tü­mern. Hierbei kann es sich um eine vermie­tete Eigen­tums­woh­nung handeln oder um ein selbst­be­wohntes Objekt. Hier­unter fallen für die von den Eigen­tü­mern bestellte Immo­bi­li­en­ver­wal­tung alle Aufgaben, die sich auf das Gemein­schafts­ei­gentum der Wohnungs­ei­gen­tümer beziehen. Sollte der Haus­flur gestri­chen werden müssen, so ist in diesem Fall die Geneh­mi­gung aller Wohnungs­ei­gen­tümer einzuholen.

In unserem Ratgeber erklären wir Ihnen, welche Kosten Sie als Eigen­tümer erwarten, wenn Sie die Verwal­tung Ihrer Immo­bi­lien an Dritte über­tragen. Worauf gilt es zu achten? Lassen sich Kosten bei der Verwal­tung mehrerer Objekte redu­zieren? Wir sagen es Ihnen.

Verwaltungskosten für Eigentum wie Mehrfamilienhäuser: Darauf sollten Sie achten

Immobilienverkauf mit PIPPING

Mit unseren Ratge­ber­texten geben wir Ihnen einen Über­blick über die wich­tigsten Themen der Immo­bi­li­en­branche. Aufgrund sich verän­dernder Geset­zes­lagen und aktua­li­sierter Rechts­texte können einzelne Angaben abwei­chen. Mit unserem Über­blick erhalten Sie einen ersten Eindruck, wodurch eine sach­ge­mäße Bera­tung bei Fach­ex­perten für Rechts- oder Finanz­fragen nicht ersetzt wird. Wenn Sie einen zukünf­tigen Verkauf planen, stehen wir Ihnen gern mit unserem umfang­rei­chen Service­ka­talog zur Verfü­gung und nehmen eine profes­sio­nelle Immo­bi­lien­be­wer­tung in Schleswig-Holstein und Hamburg vor.

Welche Kosten fallen für Mehrfamilienhäuser generell an?

Grund­sätz­lich ist der Betrieb einer Immo­bilie mit zahl­rei­chen Kosten verbunden, die der Eigen­tümer berück­sich­tigen muss. Hierzu zählen Grund­steuer, Heiz‑, Wasser‑, Strom­kosten oder auch die Kosten für den saiso­nalen Winter­dienst. Weiterhin müssen Wartungs­ar­beiten an Heizungen, Müll­ab­fuhr, Garten­pflege, Haus­meis­ter­dienste oder die Reini­gung des Trep­pen­hauses einkal­ku­liert werden.

Diese Kosten müssen in erster Linie vom Eigen­tümer begli­chen werden. Durch regel­mä­ßige Abrech­nungen, die jähr­lich oder monat­lich erfolgen, werden die entstan­denen Kosten auf die einzelnen Miet­par­teien umge­legt. Die Beträge fließen als Neben­kosten in die Miet­höhe ein und werden von den Mietern getragen. Je nach Verbrauch – vorrangig bei Strom, Wasser oder Wärme – können die Beträge ange­passt werden. Reine Verwal­tungs­kosten dürfen jedoch nicht auf den Mieter entfallen. 

Welche Kosten fallen speziell für die Verwaltung an? 

Im Gegen­satz zu den Betriebs­kosten, die sich effektiv auf das Wohnen und Leben des Mieters in der Immo­bilie auswirken, trägt der Eigen­tümer die reinen Verwal­tungs­kosten zu 100 %. Im Miet­ver­trag sind Klau­seln, die eine Einbin­dung der Kosten in die Neben­kosten regeln, unzu­lässig und verboten.

Alle Aufgaben, die eine Haus­ver­wal­tung nach Beauf­tra­gung durch den Eigen­tümer durch­führt, zählen zu den Verwal­tungs­kosten. Diese umfassen in der Regel:

  • Kosten für Nebenkostenabrechnung
  • Korre­spon­denz mit Mietern
  • Beauf­tra­gung von Dienstleistern
  • Miet­kau­ti­ons­ver­wal­tung
  • Prüfung & Opti­mie­rung von Miet- und Dienstleistungsverträgen
  • Mahn­wesen
  • Abwick­lung und Kontrolle des Zahlverkehrs
  • Miet­ver­wal­tung und ‑betreuung

Lassen sich Verwaltungskosten reduzieren? 

Eigen­tümer sollten bei der Suche nach einem passenden Verwalter auf den Umfang der Verwal­tungs­auf­gaben achten. Welche Leis­tungen werden ange­boten? Welche Aufgaben sind im fest­ge­legten Betrag inklu­sive? Wo können Extra­kosten versteckt sein? Bei der Verwal­tung mehrerer Wohn­ein­heiten legen Eigen­tümer und Verwalter einen Fixpreis pro Verwal­tungs­ob­jekt und Monat fest, der sich je nach Bundes­land und Lage zwischen 250 Euro und 300 Euro bewegen kann. Hier gilt es, verschie­dene Ange­bote zu prüfen, um den passenden Mittelweg zu finden.

Natür­lich können Eigen­tümer diese Kosten redu­zieren, indem die Verwal­tung selbst über­nommen wird. Im Gegenzug müssen sie mehr Zeit inves­tieren und für die Objekt­be­treuung, orga­ni­sa­to­ri­sche Aufgaben oder plötz­liche Notfälle (akute Schäden am und im Haus) rund um die Uhr zur Verfü­gung stehen. Zwei bis drei Einheiten im Selbst­ma­nage­ment zu pflegen, ist noch realis­tisch. Eine externe Verwal­tung kann jedoch schon durch bestehende Kontakte zu Hand­wer­kern oder Dienst­leis­tern vor Ort viel Arbeit abnehmen und schneller reagieren. Zudem sind Eigen­tümer nicht zwangs­läufig in der glei­chen Stadt ansässig, in dem sich die zu verwal­tenden Objekte befinden, was die Fern­ver­wal­tung erschwert. Teil­weise lassen sich Verwal­tungen auch darauf ein, Einzel­auf­gaben wie die Neben­kos­ten­ab­rech­nungen oder nur die Korre­spon­denz mit Mietern und das Beauf­tragen von Dienst­leis­tern zu über­nehmen. So ließen sich für den Eigen­tümer Kosten einsparen.

Was ist der Unterschied zwischen Verwaltungskosten und Instandhaltungskosten? 

Wie erwähnt, fallen in den Rahmen der Verwal­tungs­kosten ledig­lich die Ausgaben, die mit der Beauf­tra­gung der Verwal­tung ausge­löst werden. Zwar sorgt die Haus­ver­wal­tung dafür, dass die Immo­bilie funk­ti­ons­tüchtig bleibt, aber mit den Instand­hal­tungs­kosten hat dieser Aspekt nichts zu tun.

Repa­ra­turen, Wartungs- oder Maler­ar­beiten sowie Dach- und Fassa­den­sa­nie­rungen sind jedoch klas­si­sche Instand­hal­tungs­kosten. Sie sind notwendig, um die Immo­bilie zu pflegen und zu schützen. Da es sich hierbei um Sonder­maß­nahmen handelt, die vom Eigen­tümer frei­ge­geben und von der Verwal­tung beauf­tragt werden, können Instand­hal­tungs­kosten auch auf den Mieter umge­legt werden. Dies liegt jedoch in der Entschei­dung des Eigen­tü­mers. Teil­weise lassen sich auch Miet­erhö­hungen aufgrund von notwen­digen Sanie­rungs­ar­beiten durch­setzen. So bekommt der Eigen­tümer fort­lau­fend einen Teil der Instand­hal­tungs­kosten wieder. 

In Kürze: Hausverwaltungen sparen wertvolle Zeit 

Wer als Eigen­tümer eine einzelne Immo­bilie sein Eigen nennt, sollte die anfal­lenden Kosten einer Haus­ver­wal­tung den Miet­ein­nahmen sorg­fältig gegen­über­stellen. Mehrere Objekte in die Hände einer Haus­ver­wal­tung zu geben, spart dagegen viel Zeit und kann in Summe zu redu­zierten Verwal­tungs­ge­bühren führen. Unsere Experten beraten Sie in einem unver­bind­li­chen Erst­ge­spräch zu Ansprech­part­nern und Dienst­leis­tern in Ihrer Nähe. 

Weitere Themen XXX

Hier eine Überschrift zu einem ähnlichen Beitrag

Hier eine Überschrift zu einem ähnlichen Beitrag

Hier eine Überschrift zu einem ähnlichen Beitrag

Hier eine Überschrift zu einem ähnlichen Beitrag